Achtsamkeit – Ein paar Gedanken…

Vor einigen Tagen kam während eines Mittagessens in der Monk´s Kitchen die Frage auf „Was ist Achtsamkeit und welche Werkzeuge gibt es, um die Achtsamkeit zu vertiefen?“.

Der Begriff „Achtsamkeit“ bedeutet für mich eine „Achtung“ vor dem grossen Leben und dem gegenwärtigen Augenblick im Besonderen. Wenn man die Nicht-Getrenntheit zugrunde legt, bedeutet dies eine Verbundenheit, ein „In Kontakt sein“ mit allem und jedem. Warum also Wert legen, auf die bewußte Achtsamkeit in unseren Handlungen, unserem Denken und der Sprache?

Achtsamkeit ist kein Selbstzweck, um mich zu optimieren oder das Leben besser im Griff zu haben. Achtsamkeit ist keine Leistung und ich kann Achtsamkeit nicht konservieren. Letzlich geht es doch um eine Befreiung vom Ego, den Konzepten, Vorstellungen und Ideen einer Person, die wir jeden Morgen erneut wahr werden lassen wollen. Achtsamkeit von Moment zu Moment erlaubt es uns zu sehen, dass sich alles ständig wandelt, das nichts bleibt wie es ist. Mit der Achtsamkeit kehren wir also immer wieder zurück zum Nicht-Ich, der Unbeständigkeit und der Wahrnehmung des Leidens in Trennung oder der Umkehr in die Erfahrung der Verbundenheit.

Welche Werkzeuge gibt es? Den Atem, diesen Körper-Geist und jede einzelne Handlung/Begegnung im Jetzt und Hier.

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